Nach einer Andacht in der Werkstatt sprach Manuela über ihren Wunsch und bat ihre Gruppenleiterin, Kontakt zu Pfarrer Schütt aufzunehmen. Für sie stand fest: Sie wollte diesen Schritt gehen.
„Ich fühle mich von Gott getragen. Er passt auf mich auf und gibt mir Sicherheit. Ich brauche keine Angst zu haben“, beschreibt Manuela Bunk, was ihr der Glaube bedeutet.
Ein Wunsch wird Wirklichkeit
Die Mitarbeitenden und Beschäftigten der Stephanus-Werkstatt begleiteten Manuela Bunk auf ihrem Weg zur Taufe. Gemeinsam mit Pfarrer Schütt entwickelte sie eigene Vorstellungen für diesen besonderen Tag. So entstand ein persönliches Tauffest in der Wittstocker St.-Marien-Kirche, das von Beschäftigten, Mitarbeitenden und vielen weiteren vertrauten Menschen mitgestaltet wurde. Musik, persönliche Fürbitten und ein gemeinsamer Tanz zum Abschluss machten den Gottesdienst zu einem fröhlichen Fest.
Neue Kontakte und wachsendes Selbstvertrauen
Doch der Weg zur Taufe hat Manuela noch viel mehr eröffnet. Durch die Gespräche mit Pfarrer Schütt lernte sie auch dessen Frau Heide Schütt kennen, die sie zu einem regelmäßigen Gesprächskreis über Glaubens- und Lebensfragen einlud.
Mittlerweile nimmt Manuela regelmäßig daran teil. Wie wichtig ihr diese neue Gemeinschaft geworden ist, zeigt eine Frage, die sie nach ihrer Taufe stellte: Darf sie auch weiterhin zum Gesprächskreis kommen?
So hat Manuela neue Kontakte außerhalb der Werkstatt geknüpft. Sie begegnet Menschen, mit denen sie ihre Gedanken und ihren Glauben teilen kann. Gleichzeitig hat sie auf dem Weg zu ihrer Taufe erlebt, wie sie eigene Wünsche verwirklichen und selbst etwas bewegen kann.
Für die Mitarbeitenden und Beschäftigten der Stephanus-Werkstatt ist es schön zu sehen, wie viel Energie Manuela durch ihren persönlichen Glaubensweg gewonnen hat. Sie hoffen, dass diese Erfahrungen ihr Selbstvertrauen weiter stärken und sie ermutigen, neue Wege zu gehen.
Ihre Taufe war damit nicht nur ein besonderes Fest des Glaubens, sondern auch der Beginn neuer Begegnungen und Möglichkeiten.
